- Über die Fähigkeit, Magie zu wirken
- von Machtgeborenen und Elementaren -
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Über die Fähigkeit, Magie zu wirken
- von Machtgeborenen und Elementaren -
Seit Alters her gibt es Unterschiede zwischen den magischen Fähigkeiten verschiedener Rassen. Doch auch innerhalb ein und derselben Rasse ist die Veranlagung zu Zaubern verschieden. Ob eine Vererbung möglich ist, wagen selbst die Weisen der Hohen Hallen nicht zu beantworten. Der Dichter Curodon aus Cithene schrieb dazu:
... wie verwunderlich ist es aber, dass jenes Götterblut nicht allen sterblichen Wesen in gleichem Maße zuteil ward, sondern manch Glückliche es in hohem Maße in sich tragen, ohne dass je eines Zauberers Blut ihre Ahnen kreuzte, andere hingegen - mit Mutter und Vater aus höchsten Magierrängen - keinen Tropfen jenes edlen Lebenssaftes in ihren Adern haben.
Es gibt jedoch eine Unterscheidung in zwei Gruppen: Machtgeborene und Elementare.
Machtgeborene: Als Wunderkinder erblicken sie das Licht der Welt und tragen von Stund an magische Energie in den Adern. Durch seltsame Wirrungen des Schicksals ist aber die Kraft der Magie an ihre Lebensenergie gebunden. So vermag ein Machtgeborener sich und andere durch Magie zu schützen und setzt durch Emotionen und Gefühle die ihm gegebenen Zauber frei, wird dabei aber zusehends schwächer. Dieser Schutz wird im Laufe des Lebens, mit dem Heranwachsen und mit dem Sammeln von Erfahrung besser kontrollierbar. Dennoch bergen die Fähigkeiten auch Gefahren in sich: Je größer der Zauber, je länger die Anwendung, umso stärker wird der gesamte Körper belastet. Umso mehr die magische Energie abnimmt, desto mehr schwindet auch die Lebensenergie und es kostet einen Machtgeborenen letztendlich das Leben, wenn er die Zeichen nicht rechtzeitig erkennt (siehe "Quellen der Magie").
Machtgeborene besitzen nur selten eine Elementmagie. Bei ihnen sind von Geburt an einzelne Kristallzauber festgelegt, die meist erst im Laufe der Zeit durch Zufall entdeckt werden oder ein Leben lang verborgen bleiben. Sie können keine Zauber hinzulernen, höchstens vorher nicht erkannte Gaben entdecken.
Elementare: Wie auch bei den Machtgeborenen ist die Menge der magischen Energie von Geburt an festgelegt. Im Unterschied zu diesen ist sie jedoch nicht an die Lebensenergie gebunden, sodass bei großem Gebrauch der Zauber im schlimmsten Falle eine leichte Müdigkeit einsetzt und der Zaubernde merkt, dass seine magische Energie erschöpft ist.
Elementare sind von Geburt an auf eine Elementmagie festgelegt. Kristallzauber können je nach persönlichem Geschick und guter Ausbildung nach Belieben dazu erlernt werden. Eine Einschränkung macht einzig die Menge an magischer Energie über die der Elementar verfügt. So kann er auf natürlichem Wege gewisse Zauber nicht erlernen, die zu viel Kraft fordern würden. Kristallzauber werden bei Elementaren niemals "durch Zufall" entdeckt und sind niemals angeboren, sondern müssen mit Konzentration und Fleiß erarbeitet werden.